Diplomarbeit 2010 Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit

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Sowohl aus gesellschaftlich-kulturellen als auch strukturellen Gründen ist stationäre Kinder- und Jugendhilfe besonders anfällig für eine überhöhte Orientierung an Defizit und Versagen. Dieser Umstand wirkt sich negativ auf die Zusammenarbeit mit Klientensystemen als auch auf die Arbeitshaltung von Professionellen aus.
Lösungsorientiertes Arbeiten steigert die Erziehungsbereitschaft von KlientInnen und verbessert das Arbeitsklima – vorausgesetzt, dass Professionelle durch den Ansatz zu einer echten ressourcenorientierten Haltung finden. Voraussetzung für eine Anwendung des lösungsorientierten Modells im sozialpädagogischen Bereich ist dessen kontextspezifische Anpassung, welche von Professionellen einen souveränen Umgang mit der eigenen Autorität voraussetzt. Professionell und konsequent umgesetzt bedingt Lösungsorientierung einen Haltungswechsel von sozialpädagogisch Tätigen gegenüber sich selbst, den jungen KlientInnen und auch deren Eltern.

(Übernommen aus vorheriger Version der nla-Website)

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